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                                    Erster grosser Teilabschnitt des Semmering Basistunnels mit überragendem Erfolg abgeschlossen

                                    17.05.2016

                                    Der Semmering Basistunnel, als Teil des baltisch-adriatischen Korridors, ist eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte in Europa und bildet einen wesentlichen Baustein für den Ausbau einer leistungsfähigen Verkehrsverbindung im Streckenabschnitt Gloggnitz - Mürzzuschlag.

                                    Aktuelles zum Projekt

                                    Das Tunnelsystem des rund 27,3 km langen Semmering-Basistunnel (SBT) ist in folgende drei Baulose unterteilt: Gloggnitz – SBT1.1, Fröschnitzgraben – SBT2.1 und Grautschenhof – SBT3.1 und umfasst im Wesentlichen zwei eingleisige Streckenröhren mit den Portalen Gloggnitz und Mürzzuschlag, Querschläge, eine Nothaltestelle und zwei über 400m tiefe Lüftungsschächte mit Durchmessern von etwa 8,5 m und 11 m. Der gesamte Tunnel wird über zwei Portalbaustellen - Gloggnitz und Mürzzuschlag - sowie drei Zwischenangriffe - Göstritz, Fröschnitz und Grautschenhof - aufgefahren. Die Tunnelröhren werden im Abstand von 500 m mit Querschlägen verbunden sein. Zusätzlich wird auch eine Nothaltestelle mit zwei über 400 m tiefen Lüftungsschächten gebaut. Aus terminlichen und organisatorischen Gründen wurde dieses Projekt in die drei bereits angeführten Hauptbaulose unterteilt. Dabei ist der Mittelabschnitt "SBT 2.1 Fröschnitzgraben" aufgrund der logistischen Herausforderungen das terminbestimmende Baulos, welches als erstes im Sommer 2013 ausgeschrieben und im Herbst 2013 an die Arge Implenia Schweiz AG - Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG vergeben wurde.

                                     

                                    Erster Teilabschnitt

                                    Das zentrale Kernstück dieses Bauloses sind die zwei etwa 411 m tiefen Schächte, welche den einzigen Zugang zur Tunnelbaustelle darstellen.

                                    Die Arge "Tunnel Fröschnitzgraben", in welcher die Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG ein 50-prozentiger Partner ist und neben der 2. technischen Geschäftsführung bereits auch mit der kaufmännischen Geschäftsführung betraut wurde, hat die Herstellung der beiden Schächte und die Herstellung einer bergmännischen Verbindung der beiden Schächte auf Niveau der Zielteufe sowie das Betreiben der Schachtförderanlagen dem Arge-Partner Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG übertragen. Mit dem Abteufen der Schächte wurde im April 2015 begonnen. Nach Erreichen der Zielteufe im Februar 2016, nach 10 Monaten Bauzeit, und Herstellung der bergmännischen Verbindung zwischen den beiden Schächten, konnte das Bauwerk vor dem vereinbarten Zeitpunkt der Arge für weitere Baumaßnahmen rückübergeben werden.


                                    Bauabschnitte 2, 3 und 4 in Umsetzung

                                    Die Bauabschnitte 2, 3 und 4 gliedern sich in eine ca. 700 m lange, unterirdische Nothaltestelle an der Basis der beiden Schächte, zwei parallel geführte 8,4 km lange Streckenröhren in Richtung Gloggnitz (NÖ), welche mit Tunnelvortriebsmaschinen aufgefahren werden, sowie zwei etwa 3,8 km lange Streckenröhren in Richtung Mürzzuschlag, welche mittels Sprengvortrieb hergestellt werden. Die beiden Streckenröhren werden durch 26 Stk. Querschläge verbunden. Derzeit wird die Nothaltestelle (Bauabschnitt 2) ausgebrochen.

                                     

                                    Meilensteine

                                    Projektbezeichnung

                                    Semmering Basistunnel, SBT 2.1 Tunnel Fröschnitzgraben

                                    Auftraggeber

                                    ÖBB-Infrastruktur AG Wien, Abwicklung der ÖBB-Infrastruktur AG, Geschäftsbereich Neu- und Ausbau, Projektleitung Semmering (PL SE) Graz

                                    Auftragnehmer

                                    Arbeitsgemeinschaft Tunnel Fröschnitzgraben, Implenia Schweiz AG (50%) / Swietelsky Tunnelbau GmbH & Co KG (50%)

                                    Baubeginn

                                    Januar 2014

                                    Bauabschluss

                                    Dezember 2024

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