• Konzern
       
    • Leistungsspektrum
         
      • Projekte
         
        • Alle Projekte
          • Strassen / Plätze / Flächen
            • Bahnbau
              • Hochbau
                • Stollen- und Tunnelbau
                  • Ingenieurtiefbau
                    • Brückenbau
                      • Spezialtiefbau
                        • Bauen Im Gebirge
                          • Sport- und Freizeitanlagen
                            • Bauträger / Generalunternehmer
                              • Umwelttechnik / Asphalt, Beton, Recycling
                              • Standorte
                                • Karriere
                                  • Investor Relations
                                       

                                    SWIETELSKY BAUT AUF BIM

                                    23.11.2015

                                    Neue Dimensionen durch modernes Bauen!

                                    BIM – Building Information Modeling ist eine Methode der digitalen und vernetzten Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauprojekten in der Bauindustriebranche, die darüber hinaus Informationen zur Planung des Umbaus und Abbruchs des Gebäudes einschließt.

                                    Diese Planungstechnologie ermöglicht ferner auch die exakte Ermittlung der Materialien, Mengen und des Zeitpunkts, zu dem die Materialen während des Bauprozesses benötigt wurden. Durch den digitalen Planungsprozess in einem BIM-geeigneten Softwareprogramm wird der digitale Datenaustausch zwischen den Projektbeteiligten ermöglicht. Bei diesem Softwareprogramm wird nicht wie bei herkömmlichen Programmen gezeichnet. Objekte werden modelliert und durch zusätzliche Informationen erweitert. Diese Informationen betreffen beispielsweise den Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz oder die Auskunft darüber, ob die Gewerke tragend oder nicht tragend bzw. aus Stahlbeton oder Ziegel erstellt werden.

                                    Pläne als Produkte des BIM-Modells
                                    Das BIM-Modell bietet Pläne wie Grundrisse, Schnitte und Ansichten, welche mit dem 3D-Modell assoziativ in Verbindung stehen. Diese werden, basierend auf dem BIM-Modell, durch frei gewählte Schnitte horizontal, vertikal oder nach Erfordernis aus dem 3D-Modell erstellt und die Ansicht angepasst an die benötigenden Pläne wie Einreich-, Polier- oder Schalungspläne, durch das Layout gesteuert. Somit können Pläne und Skizzen mit Bemaßungen, Höhenangaben und vielen anderen Angaben zu jedem Zeitpunkt für Baubesprechungen unkompliziert erstellt werden.

                                    Funktionen und Vorteile des BIM-Modells
                                    Ferner werden anhand des durchgängigen 3D Modells des Projekts Differenzen aufgrund unterschiedlicher Auffassungen und Datenstände minimiert, da der aktuelle Letztstand durch einen BIM Server jederzeit in 3D abrufbar ist. Zusätzlich wird die Tragwerks- und Haustechnikplanung mit dem 3D Modell verknüpft und gesondert in 3D dargestellt. Zukünftig erhalten alle neuen Projektbeteiligten rasch ein Bild vom Projekt und der Auftraggeber hat jederzeit die Möglichkeit, sich über den Projektstand der geplanten Bauausführung zu informieren. Anhand des 3D-Modells können Mess- und Übertragungsfehler ausgeschlossen und Mengenermittlungen visuell dargestellt werden, da die Mengen zu jedem Zeitpunkt an den Ausführungsstand angepasst werden können. Ein weiterer Vorteil ergibt sich aus der Möglichkeit, durch Smart Parts Informationen zu Objekten wie Fenster oder Türen zu ergänzen.
                                    Zu diesem Thema finden Sie in unserem Youtube-Channel ein aktuelles Video.

                                    ÖNORM A6241-2
                                    Building Information Modeling wird in einigen Ländern bereits eingesetzt, weshalb öffentliche und private Bauträger die Planung und Projektausführung durch BIM vermehrt vorschreiben. Die Anwendung der im August 2015 eingeführten ÖNORM A6241-2, die derzeit in Europa einzigartig ist, sorgt für großes Interesse seitens Vertretern einiger Länder, wie beispielsweise Deutschland. Während in Deutschland und der Schweiz die Planungstechnologie BIM in den Startlöchern steht, nutzen wir durch diese neue Technologie unsere Chance zur Effizienzsteigerung und die erweiterte Prozess- und Qualitätsoptimierung und leisten dadurch unseren Beitrag zur Innovation in der Bauindustriebranche.

                                    Engagement im Arbeitskreis BIM
                                    Innerhalb kürzester Zeit bekam die ÖNORM A6241-2 als Basis für die Umsetzung des BIM-Modells einen hohen Stellenwert in Österreich, weshalb auch in der Österreichischen Bautechnik Vereinigung der Arbeitskreis BIM installiert wurde.„Ziel des Arbeitskreises BIM ist die Erstellung einer Richtlinie für die Anwendung des BIM-Modells in der Praxis anhand der ÖNORM A6241-2. Es ist uns ein Anliegen, unsere im Konzern erlangten Erfahrungen und das Know How für die Optimierung anzubieten. Dafür haben wir als erste Zieldefinition die 3D-Mengenermittlung aus einem BIM-Modell festgelegt, um eine erste praktische Anwendung von BIM für uns nutzbar zu machen“ erklärt Bmst. Ing. Hanspeter Schachinger, BIM-Beauftragter des Swietelsky Konzerns und Mitglied der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (ÖBV), Arbeitskreis BIM.

                                    Swietelsky baut auf BIM - um Geschäfts- und Projektziele effizienter umzusetzen und den Auftraggebern nicht nur qualitativ hochwertige und effiziente Bewirtschaftung ihrer Bauprojekte zu ermöglichen, zusätzlich erhalten sie einen Überblick über den gesamten Projektlebenszyklus und eine umfassende Planung rund um ihr Bauprojekt.

                                     

                                     

                                    Projektbeispiel
                                    Projektbeispiel
                                    Projektdarstellung