• Konzern
       
    • Leistungsspektrum
         
      • Projekte
         
        • Alle Projekte
          • Strassen / Plätze / Flächen
            • Bahnbau
              • Hochbau
                • Stollen- und Tunnelbau
                  • Ingenieurtiefbau
                    • Brückenbau
                      • Spezialtiefbau
                        • Bauen Im Gebirge
                          • Sport- und Freizeitanlagen
                            • Bauträger / Generalunternehmer
                              • Umwelttechnik / Asphalt, Beton, Recycling
                              • Standorte
                                • Karriere
                                  • Investor Relations
                                       

                                    Sanierung Rohrleitung TIWAG KW Leierstal

                                    Anker, Hangsicherungen Spezialtiefbau, Bohrungen, Spritzbeton, Sanierungen und Instandsetzungen, Hangsicherungen Gebirge

                                    Projektbeschreibung

                                    Nach einem Hangrutsch im Leierstal (ein Seitental vom Ötztal) wurde die Rohrleitung zwischen der Bachfassung und dem Krafthaus stark beschädigt und musste auf einer Länge von ca. 80m getauscht werden.
                                    Vor der eigentlichen Arbeit - dem Leitungstausch bzw. Reparatur - musste der Hangrutsch bzw. die Abbruchstelle für die Arbeitsicherheit aufwändig gesichert werden.
                                    Die Abruchstelle befindet sich ca. 250m oberhalb der Rohrleitungstrasse. Die Abruchstelle wurde auf eine Länge von ca. 100m und einer Höhe zwischen 40-80m mit einem Felsvorhang (Typ TECCO) vernetzt. Die gesamte Sicherungsfläche beträgt 4.700m². Der Felsvorhang wurde oben und seitlich mit Injektionsbohranker (Typ IBO R38N) in den Untergrund verankert.
                                    Unterhalb des Felsvorhang bzw. oberhalb der Rohrleitungstrasse wurde ein Steinschlagschutzzaun mit einer Länge von 90m und einer Höhe von 3m (Typ 500kJ) errichtet. Der Steinschlagschutzzaun (SSZ) fängt alle Steine und Geröll auf welche von der Abbruchstelle unter dem Felsvorhang den Hang entlang stürzen. Der Felsvorhang verhindert dass Steine und Geröll von der Abruchstelle eine große Sprunghöhe erreichen und somit über den SSZ springen könnten!
                                    Anschließend wurde eine Materialseilbahn errichtet um Material und Personal über die nicht gesicherten Hangbereiche zu transportieren. Um die alte Rohrleitung freizulegen wurde bergseitig eine Spritzbetonnagelwand hergestellt. Die alte Rohrleitung wurde ausgebaut und die neuen Rohre wieder verlegt (Rohrleitungstyp GGG DN300).
                                    Um die Rohrleitung vor zukünftigen Hangbewegungen zu schützen wurde bei den Muffenstößen eine Spritzbetonplombe hergestellt und die Plomben mit je 2 Injektionsbohrankern in den Untergrund rückverankert!
                                    Anschließend wurden die Rohrleitung wieder überschüttet, Teile von der Spritzbetonnagelwand wieder abgebrochen und die gesamten Arbeitssicherungsmaßnahme (Materialseilbahn, SSZ und Felsvorhang) von unten nach oben wieder rückgebaut!

                                    Filiale

                                    Auftraggeber

                                    TIWAG Tiroler Wasserkraft AG
                                    Eduard-Wallnöfer-Platz 2; 6020 Innsbruck

                                    Projektkategorien

                                    Anker, Hangsicherungen Spezialtiefbau, Bohrungen, Spritzbeton, Sanierungen und Instandsetzungen, Hangsicherungen Gebirge

                                    Filiale

                                    HTB Baugesellschaft mbH.
                                    6460 Imst, Industriezone 1

                                    Land

                                    Österreich

                                    Projektfotos