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                                    Zweiter Vortrieb beim Tunnel Rudersdorf gestartet

                                    07.08.2019

                                    Die Fürstenfelder Schnellstraße (S7) nimmt weiter Formen an. Nun konnte auch der zweite Vortrieb beim Tunnel Rudersdorf gestartet werden.

                                    Wie berichtet hatte die Bietergemeinschaft Swietelsky Tunnelbau – Granit – Swietelsky den Zuschlag für den Bau des Tunnels Rudersdorf erhalten. Die Auftragshöhe für den rund 2,8 Kilometer langen Tunnel, das Betriebsgebäude und die rund 300 Meter lange sogenannte "Wanne Ost" beläuft sich auf etwas mehr als 160 Millionen Euro. Die Arbeiten sind seit Jahresbeginn in vollem Gange. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 geplant. Asfinag-Geschäftsführer Andreas Fromm bezeichnete den Tunnel als "das Herzstück der neuen Fürstenfelder Schnellstraße".

                                    Der Tunnel wird östlich der südburgenländischen Gemeinde Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) verlaufen und wird 1,1 Kilometer in offener und 1,7 Kilometer in geschlossener Bauweise errichtet. Der Vortrieb erfolgt konventionell mittels Bagger-Ausbruch. Sprengungen sind aufgrund des lockeren Sedimentgesteins keine erforderlich. Die 28 Kilometer lange Fürstenfelder Schnellstraße wird nach ihrer geplanten Fertigstellung 2023 von der Südautobahn (A2) in der Oststeiermark bis nach Heiligenkreuz (Bezirk Jennersdorf) führen. Die Kosten für die gesamte Schnellstraße belaufen sich laut Asfinag auf knapp 700 Millionen Euro.