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Kavernen

Die immer größer werdenden Energieverbräuche, die Abkehr vom Atomstrom und der Wunsch nach ungestörter alpiner Landschaft hat in den letzten Jahren eine Renaissance des alpinen Kraftwerksbaues entstehen lassen. Vor allem bereits bestehende Stauseen werden durch zusätzliche Pumpspeicherkraftwerke intensiver genutzt. Da die gesamten Anlagen, also Beileitung, Druckabstieg und Krafthauskaverne in der Regel untertägig situiert werden, sind die verbleibenden Eingriffe in der Natur sehr marginal.

Die sehr komplexen Ausbruchsgeometrien, extrem diffizile Logistik in hochgelegenen alpinen Regionen, sowie mitunter große Neigungen der Bauwerke selbst machen den Kraftwerksbau zu einer besonderen technischen Herausforderung. Hier ist Kompetenz in allen untertägigen Disziplinen ein absolutes Muß, über welche wir aufgrund unserer aktuellen Ausführungserfahrung ausreichend verfügen.

Ausführungsbeispiele der jüngsten Zeit sind:

Kraftwerk Limberg II, Kaprun, Österreich,

  • Druckstollen TBM D= 7,0 m, 3674 m
  • Schrägschacht TBM D=5,8 m, 772 m
  • Kavernenkrafthaus 75.000 m3Ausbruchsvolumen
  • Zugangs- und Erschließungstunnels ca. 6500 m

Kraftwerk Kops II, Partenen, Österreich,

  • Druckstollen TBM D=5,54 m, 5516 m
  • Schrägschacht TBM D=4,6 m, 1150 m
  • Wasserschloß mit Ober-/Unterkammer u.
  • Steigschacht
  • Zugangs-und Erschließungstunnels
  • Montagekammern

Kraftwerk Reisseck II, Mühldorf, Österreich,

  • Druckstollen TBM D=5,8 m, 6608 m
  • Zugangsstollen TBM D=5,8 m, 563 m
  • Druckschact D=4,3 m, 817 m
  • Kavernenkrafthaus

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